Info-Blog

Blutdruckmessung


Bluthochdruck ist ein häufiges Phänomen bei va. älteren Katzen. Oftmals ist der hohe Blutdruck nur Folge einer anderen Erkrankung, z.B. einer chronischen Nieren- oder Herzerkrankung oder einer Schilddrüsenüberfunktion. Daher ist es ratsam in solchen Fällen neben einer Blutuntersuchung auch eine Blutdruckmessung durchzuführen, denn ein andauernd hoher Blutdruck kann schwerwiegende Folgen auf den ganzen Katzenkörper haben. So schädigt dieser auf Dauer die Augen, das Herz, die Gefäße, die Nieren und sogar das Gehirn.
Auch beim Hund kann Bluthochdruck im Rahmen einer chronischen oder akuten Nierenerkrankung, eines Morbus Cushing oder infolge eines Phäochromozytoms (einem Tumor des Nebennierenmarkes) auftreten.
Bei einer Blutdruckmessung sollte das Tier so entspannt wie möglich sein, da jeder Stress und jede Aufregung den Blutdruck in die Höhe schnellen lässt. Wundern Sie sich also nicht, dass wir als Praxisteam uns möglichst ruhig verhalten und kaum sprechen. Sie hingegen können Ihr Tier während des Messvorgangs gerne ansprechen und mit Ihrer Stimme beruhigen.
Der Blutdruck wird mehrmals hintereinander am Schwanz gemessen. Dabei liegt das Tier, damit sich Schwanz und Herz auf einer Höhe befinden und es zu keinen Messfehlern kommt. Sollte der Blutdruck erhöht sein und medikamentell behandelt werden müssen, so ist auch bei medikamentell gut eingestellten Tieren eine Kontrolle in regelmäßigen Abständen ratsam.




Elektrokardiogramm (EKG)


Bei einem Elektrokardiogramm wird die elektrische Aktivität des Herzens aufgezeichnet. Es ist die Methode der Wahl zur Abklärung von Herzrhythmusstörungen, kann aber auch zusätzliche Informationen zu Herzerkrankungen oder allgemeinen Erkrankungen des Körpers liefern.
Ein EKG wird immer dann durchgeführt, wenn wir beim Abhören Ihres Tieres einen unregelmäßigen Herzrhythmus feststellen oder Ihr Tier wegen Ohnmachtsanfällen oder Schwäche in der Praxis vorstellig wird.
Ihr Tier liegt während der EKG-Untersuchung auf der rechten Seite und bekommt an jede Gliedmaße jeweils eine Elektrodenklemme auf der Haut angebracht. Die vier Hautstellen werden daraufhin mit Alkohol befeuchtet. Das Aufzeichnen eines Ruhe-EKGs dauert in etwa drei bis zehn Minuten. Währenddessen können Sie Ihr Tier gerne mit Ihrer Stimme beruhigen.




Entwurmung – wie häufig muss ich entwurmen?


Je nach Alter, Ernährung und Haltung Ihres Hundes oder Ihrer Katze ist das Risiko, sich mit Würmern anzustecken, unterschiedlich hoch. Je höher das Risiko, desto häufiger sollten mikroskopische, parasitologische Kotuntersuchungen oder Wurmkuren vorgenommen werden. Im Online-Test von ESCCAP, einer unabhängigen Vereinigung von Veterinärparasitologen in Europa, können Sie anhand einiger gezielter Fragen die persönliche Entwurmungsempfehlung für Ihr Tier ermitteln: Entwurmungstest | ESCCAP DEUTSCHLAND




Hauttumor


Das Wort „Tumor“ bedeutet „Umfangsvermehrung“ oder auch „Schwellung“.
Umfangsvermehrungen in der Haut sind ein häufiger Vorstellungsgrund in Tierarztpraxen. Da 20 - 30 % aller Hauttumore beim Hund und 40 - 70% bei der Katze bösartig sind, ist es wichtig, Knötchen in der Haut Ihrer Tieres bei uns in der Tierarztpraxis untersuchen zu lassen. In der Praxis werden Hauttumore zunächst nach Lokalisation, Größe, Verschieblichkeit und Konsistenz beurteilt und anschließend gegebenenfalls eine Feinnadelaspiration oder Biopsie durchgeführt. Bei der Feinnadelaspiration wird mit einer dünnen Nadel eine Probe aus der Umfangsvermehrung gewonnen. Bei der Biopsie wird unter lokaler Betäubung eine Probe aus dem Tumor gestanzt. Danach wird die entsprechende Probe zur zytologischen/pathologischen Untersuchung in ein Speziallabor geschickt.




Heimtiere


Kaninchen leben natürlicherweise in Gruppen. Sie pflegen sich gegenseitig und liegen gerne beieinander. Das bedeutet auch, dass eine Einzelhaltung von Kaninchen nicht einer artgerechten Haltung entspricht, Kaninchen sollten immer in Gruppen von mindestens 2 Tieren gehalten werden.
Auch Meerschweinchen leben in Familienverbänden zusammen, sodass auch sie nie allein gehalten werden dürfen, sondern immer in Gruppen von mindestens 2 Tieren. Meerschweinchen pflegen sich untereinander wenig und liegen auch kaum zusammen, dennoch brauchen sie den Kontakt und die Kommunikation mit den Artgenossen. Kein Mensch und auch kein Kaninchen kann diesen Kontakt ersetzen.
Sowohl Meerschweinchen als auch Kaninchen sind Flucht- und Beutetiere, unter anderem von Vögeln. Kommt also etwas von oben (z.B. Menschenhände) und hebt die Tiere hoch, löst das starken Stress aus. Schöner ist es, wenn man die Tiere freiwillig in die Box einsteigen lässt oder sie von vorne oder der Seite anhebt. Aus diesem Grund mögen es diese Tiere auch gar nicht so gerne gestreichelt zu werden. Viel mehr Freude haben Sie und Ihre Tiere, wenn Sie sie beobachten oder sich zu ihnen setzen. Daher sind sie auch entgegen der weitläufigen Meinung gar nicht so gut für Kinder geeignet.
Meerschweinchen und Kaninchen ernähren sich natürlicherweise von Blättern, Gräsern und kleinen Ästen. Es ist sehr wichtig, dass für sie 24 Stunden am Tag ausreichend frisches Heu zur Verfügung steht. Denn nur so können sich die Zähne, die lebenslang nachwachsen, genügend abnutzen und das Futter gut vom Magen in den Darm weiter transportiert werden. Denn Meerschweinchen und Kaninchen besitzen beide einen Magen-Darm-Trakt, der Futter nicht aktiv weiter transportiert, wie es bei uns Menschen der Fall ist. Es muss also immer von vorne etwas reinkommen, damit es hinten weitergeht. Hört dieser Weitertransport auf, z.B. wenn kein Futter zur Verfügung steht, können die Tiere lebensgefährlich aufgasen, da das Futter in Magen und Darm dann zu gären beginnt.
Zusätzlich zu Heu kann man ihnen Zweige von ungespritzten Obstbäumen zum Nagen anbieten und einmal am Tag Frischfutter. Pro Tier sollte dabei eine Menge von einer guten Hand voll nicht überschritten werden.
Folgende Gemüse bzw. Kräuter eignen sich hierfür beispielsweise sehr gut: Gurke Paprika Tomate Chicorée Möhre (nicht zu viel) Möhrengrün Petersilie (kleine Mengen) Basilikum Kleine Mengen Äpfel oder Birnen können auch verfüttert werden, führen aber in großen Mengen durch den hohen Zuckergehalt zu einer ungesunden Vermehrung von Hefen im Darm. Körnerfutter entspricht dem, was Schokolade für uns Menschen ist. Die Meerschweinchen und Kaninchen werden davon schnell übergewichtig und träge, denn Körner stehen natürlicherweise nicht auf ihrem Speiseplan.
Was man in welchen Mengen füttern kann, findet man auch auf folgenden Seiten: Kaninchen Info Frischfutterliste (diebrain.de) und Meerschweinchen Info INFO - Frischfutterliste (diebrain.de) FAZIT: Kaninchen und Meerschweinchen haben eine sehr empfindliche Verdauung. Damit Ihre Tiere lange leben, ist es wichtig, dass Sie auf eine gute Ernährung achten und bei Schmerzsymptomen (siehe Info-Blog: Schmerzen– Wie erkenne ich Schmerzen) den Tierarzt kontaktieren.




Herzerkrankungen


Herzerkrankungen beim Tier gehen mit eher unspezifischen Symptomen einher. Häufige Symptome einer Herzerkrankung sind:

  • Leistungsinsuffizienz (vermehrte Müdigkeit, verminderter Spieltrieb, Ihr Tier kommt schneller außer Puste)
  • Schwäche bis hin zu plötzlicher Ohnmacht
  • Husten ohne Anzeichen einer Infektionserkrankung
  • plötzliche Ohnmacht
  • dicker, umfangsvermehrter Bauch durch Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum
  • eine erhöhte Atemfrequenz, Atmung mit geöffnetem Maul, auch in Ruhe
Wenn Ihnen eines oder mehrere dieser Symptome bei Ihrem Tier auffallen, raten wir Ihnen zur Abklärung bei uns in der Tierarztpraxis. Denn je früher eine Erkrankung des Herzens erkannt wird, umso schneller können wir gegebenenfalls medikamentell dagegen steuern, die Lebensqualität Ihres Tieres erhöhen und möglicherweise sogar sein Leben verlängern. Zur Diagnosestellung bei Herzerkrankungen stehen uns folgende Werkzeuge zur Verfügung:
  • Das Abhören mit einem Stethoskop (zur Feststellung von Herzgeräuschen und -rhythmusstörungen)
  • Die Messung des Blutdrucks zur Feststellung eines eventuellen Bluthochdrucks.
  • Die Durchführung eines EKGs (Elektrokardiogramm zur Diagnose von Herzrhythmusstörungen und Veränderungen in der Erregungsleitung des Herzens.
  • Die Anfertigung von Röntgenbildern zur Beurteilung der Herzgröße, -form und -lage der abzweigenden Gefäße und zum Ausschluss von Flüssigkeitsansammlungen in Lunge oder Bauchhöhle
  • Herzultraschall zur Beurteilung der inneren Größenverhältnisse und Blutströme im Herzen.




Impfungen


Das Friedrich-Löffler-Institut hat dieses Jahr eine aktualisierte Leitlinie zur Impfung von Kleintieren veröffentlicht: Leitlinie zur Impfung von Kleintieren, 5. Auflage (openagrar.de)




Inhalationsnarkose – Ablauf


"Bevor Ihr Tier in Narkose gelegt wird, wird es noch einmal gründlich durchgecheckt. Nur wenn alles in Ordnung ist, bekommt es über einen Venenkatheter ein Beruhigungsmittel (Sedierung) und ein kurzwirksames Narkosemittel verabreicht. Sobald Ihr Tier schläft, wird es mit einem Tubus (Atemschlauch) intubiert, zum einen um die Atemwege zu sichern, zum anderen um es über die ganze Narkose hinweg mit Sauerstoff und einem gut verträglichen Narkosegas (Isofluran) versorgen zu können. Der Vorteil dieser Narkose ist, dass man durch Hochfahren oder Runterregulieren der Narkosegaszufuhr das Narkosemittel im Körper sehr schnell an- oder abfluten kann. Dies ermöglicht zum einen ein schnelles reguläres Einschlafen und Erwachen aus der Narkose heraus als auch ein schnelles Beenden der Narkose, sollte es doch einmal zu einem Narkosezwischenfall kommen. Da Ihr Tier während der gesamten Narkose von der Tiermedizinischen Fachangestellten und dem Tierarzt mit Hilfe modernen Monitorings überwacht wird, können wir Zwischenfälle schnell erkennen. Allerdings können wir das Narkoserisiko mit solchen Maßnahmen nur minimieren, nicht vollkommen verhindern.




Narkoserisiko


Erfahrungsgemäß müssen die meisten Haustiere mindestens einmal in ihrem Leben in Narkose gelegt werden. Dabei kann es sich um eine geplante Standardoperation wie z.B. eine Kastration oder das Ziehen eines Zahnes handeln oder aber auch eine ungeplante Operation wie z.B. eine Wundversorgung einer tiefen Schnittverletzung im Ballen oder das Entfernen einer Grasgranne aus dem Gehörgang. Jede Operation in Narkose birgt ein gewisses Risiko, bei älteren Patienten ist dieses Risiko in der Regel höher als bei Jüngeren. Deswegen empfehlen wir vor einer planbaren OP eine Blutuntersuchung, um vorab abklären zu können, wie gut die Stoffwechselorgane Ihres Tieres arbeiten. Denn nur ein gut funktionierendes Organ steckt die zusätzliche Stoffwechselbelastung einer Narkose gut weg. Ein angeschlagenes Organ hingegen kann durch eine Narkose dauerhaften Schaden davontragen. Wenn wir das vorher wissen, können wir bei notwendigen Operationen mit unserer Narkose darauf eingehen und somit das Narkoserisiko minimieren. Bei aufschiebbaren Operationen wird der OP-Termin verschoben und das betroffene Organ erst einmal unterstützt. Vor jeder OP findet durch eine gründliche Allgemeinuntersuchung ein Herz-Kreislauf-Check statt. Sollte es bei unserem Check z.B. Hinweise auf eine Herzerkrankung geben, wird die OP selbstverständlich verschoben. Ist der Herzpatient aber medikamentell gut eingestellt, kann auch ein herzkrankes Tier mit speziellen Narkoseprotokollen in Narkose gelegt werden. Das alles kann das Narkoserisiko nur minimieren – leider birgt bei aller Sorgfalt jedoch jede Narkose ein Risiko auch für Folgeschäden.




Reisen ins europäische Ausland – Einreisebestimmungen und Parasitenprophylaxe


Planen Sie eine Reise ins europäische Ausland, beispielsweise nach Spanien, Italien, Griechenland oder der Türkei? In diesen Ländern lebt z.B. die Sandmücke, die Überträger der Leishmaniose ist. Erfahren Sie bei dem Reisetest von ESCCAP, einer unabhängigen Vereinigung von Veterinärparasitologen in Europa, welcher Schutz für Ihren Hund sinnvoll ist und welche Krankheiten in Ihrem Urlaubsland auf Ihren Hund übertragen werden können: Reisetest | ESCCAP DEUTSCHLAND Zudem hat jedes Urlaubsland neben der Mitnahme des Europäischen Impfpasses zum Teil noch weitere Einreisebestimmungen. Diese finden Sie hier: MSD Tiergesundheit - Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen (petsontour.de)




Schmerzen – woran erkenne ich, dass mein Tier Schmerzen hat?


Es ist mitunter schwierig zu erkennen, ob ein Tier Schmerzen hat oder nicht. Hier ein paar Anhaltspunkte: Bei der Katze:

  • Ihre Katze läuft plötzlich anders, lahmt, springt nicht mehr oder nicht mehr so hoch.
  • Sie putzt sich urplötzlich nicht mehr, lässt bestimmte Körperstellen aus, ihr Fell verfilzt oder verklebt.
  • Ihre Katze spielt nicht mehr.
  • Sie lässt sich plötzlich nicht mehr streicheln oder reagiert überraschend aggressiv auf Berührungen.
  • Sie beleckt eine Körperstelle besonders häufig.
  • Sie uriniert mit einem Mal nicht mehr ins Katzenklo.
  • Ihre Katze versteckt sich plötzlich immer häufiger.
  • Sie verweigert das Fressen.
Beim Hund:
  • Er jault, winselt, fiept, quietscht oder schreit.
  • Ihr Hund hechelt stark, schmatzt oder speichelt.
  • Er hat dauerhaft eine eingeklemmte Rute ohne Angst zu haben.
  • Ihr Hund bewegt sich anders, hat eine veränderte Körperhaltung.
  • Er frisst nichts.
  • Er verhält sich gegenüber Artgenossen und Menschen anders.
  • Ihr Hund leckt und knabbert sich an bestimmten Körperstellen.
  • Er ist lustlos, ihm fehlt die Energie fürs Spielen, er verkriecht sich häufiger, trabt nur lustlos zur Gassirunde.
  • Ihr Hund vermeidet z.B. das Treppenlaufen und Hochspringen.
  • Er hat ein schuppiges, struppiges und glanzloses Fell und riecht anders.
  • Ihr Hund zeigt die sogenannte Gebetsstellung. Dabei liegt er mit den Vorderpfoten und dem vorderen Brustbereich flach auf dem Boden, während die Hinterbeine durchgestreckt sind. Er streckt sein Hinterteil also nach oben, liegt aber mit dem Vorderkörper auf dem Boden.
Bei Meerschweinchen und Kaninchen: Da die kleinen Tiere Beutetiere sind, lassen sie sich Krankheitsanzeichen nicht so deutlich anmerken. Bei folgenden Symptomen sollten Sie uns jedoch schnell kontaktieren:
  • Ihr Tier hat gelbe oder weißliche Krusten an den Augen.
  • Es hat gelben Nasenausfluss und macht laute Atemgeräusche.
  • Es schmatzt komisch beim Fressen.
  • Ihr Tier frisst nur noch wenig oder gar nichts mehr.
  • Ihr Tier ist apathisch und kauert in der Ecke des Käfigs.
  • Es hat einen aufgeblähten Bauch, liegt auf der Seite.




Ultraschall des Bauchraums


Ultraschall ist eine Untersuchungstechnik, bei der man innere Organe mithilfe von Schallwellen darstellen kann. Die Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei und ungefährlich und das Tier muss dafür nicht in Narkose gelegt werden.
Mit der Ultraschall-Untersuchung des Bauches (Abdomen) können wir folgende Organe darstellen:

  • Magen und Darm
  • Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
  • Leber und Gallenblase
  • Milz
  • Nieren und Nebennieren
  • Harnblase
  • Gebärmutter und Eierstöcke
  • Prostata und Hoden
  • Lymphknoten im Bauchraum
  • Bauchhöhlengefäße: Hohlvene, Pfortader, Aorta
Ein Ultraschall vom Bauchraum wird beispielsweise in folgenden Situationen durchgeführt:
  • Bei Verdacht auf Tumore im Bauchraum
  • Bei Verdacht auf Nieren- oder Blasensteine
  • Bei Trächtigkeit (ab 22. Tag nach Bedeckung)
  • Bei Verdacht auf Gebärmuttervereiterung oder -entzündung beim Hund
  • Bei Prostataveränderungen
Ihr Tier sollte vor der Untersuchung möglichst 12 Stunden nüchtern sein, da ein leerer Magen und Darm die Darstellung aller Organe erleichtert. Wasser und Medikamente dürfen und sollen vorher verabreicht werden. Da die Sonde nur bei gutem Kontakt zur Haut aussagekräftige Bilder liefern kann, wird zu Beginn der Untersuchung der Bauch geschoren und Kontaktgel aufgetragen. Das Tier wird auf einem Kissen gebettet und liegt auf dem Rücken. Sie als Vertrauensperson können am Kopf Ihres Tieres stehen und es beruhigen.




Vor einem geplanten OP-Termin


Auch Sie können mithelfen, dass Narkoserisiko zu verringern.
Bei einem geplanten Eingriff ist es wichtig, dass Sie Ihren Hund oder Ihre Katze im nüchternen Zustand zu uns in die Praxis bringen. Das heißt 12 Stunden vor OP kein Futter (Kaninchen und Meerschweinchen bitte nur 4 Stunden nüchtern lassen). Wasser lassen Sie bitte bis kurz vor OP stehen. Bei Katzen stellen Sie sicher, dass sie sich nicht bei Futternäpfen von anderen Mitbewohnern bedient oder Freigang bekommt. Ein nüchterner Magen ist wichtig, denn sowohl beim Anfluten als auch beim Abfluten der Narkose kann Erbrechen auftreten. Da das Tier dann aber schon oder noch leicht in Narkose ist, kann es die Futterreste, die es erbricht, in die Luftröhre einatmen.
Ideal wäre es auch, wenn Ihr Hund vor der Narkose noch einmal die Möglichkeit hat, sich zu lösen. Gerne können Sie zur OP eine Decke von Ihrem Tier mitnehmen, damit Ihr Tier nach der OP mit einem vertrauten Geruch aufwachen kann. Nach der Narkose wird Ihr Vierbeiner noch einen Augenblick brauchen, bis er wieder fit ist. Die Dauer richtet sich hierbei nach der Art der Operation, des Alters und des Gesundheitszustandes Ihres Tieres. Junge, gesunde Patienten sind nach einem geplanten Eingriff z.B. einer Kastration in der Regel schneller wieder auf den Beinen als z.B. ein älteres Tier mit einer Herzvorerkrankung.
Optimalerweise halten Sie Ihr Tier nach der Operation in einer ruhigen, dunklen und warmen Umgebung, da die körpereigene Wärmeregulation während und nach einer Narkose aufgehoben ist und die Tiere aus diesem Grund schnell auskühlen.




Gifitige Lebensmittel


Für Hunde und Katzen unverträgliche und giftige Lebensmittel: Apfelkerne enthalten Cyanide, das sind Salze und andere Verbindungen der Blausäure (siehe „Kerne von Steinobst“). Hunde mit Nierenproblemen sollten ganz auf Äpfel verzichten, da der hohe Kalzium- und Phosphorgehalt in den Äpfeln ihnen schadet. Alkohol ist ein starkes Zellgift, das bei übermäßigem Konsum erhebliche Schäden im ganzen Organismus anrichten kann (tödliche Dosis Hund 5,5 g/kg KGW, Katze 6,0 g/kg KGW). Die Symptome gehen von Speichelfluss, Würgen, Erbrechen, Magenaufblähung bis hin zu Schwäche, Torkeln, verbunden mit erhöhter Herzfrequenz, Kollaps mit Blutdruckabfall, Untertemperatur und schließlich Koma. Ananas darf aufgrund des hohen Säuregehaltes nur gelegentlich verfüttert werden und nur dann, wenn sie bereits überreif ist. Auberginen enthalten große Mengen Solanin, deshalb sind sie weder roh noch gekocht für die Fütterung geeignet. Avocados, auch Stamm, Haut, Kern sowie Rinde und Blätter enthalten Persin. Dieser Giftstoff wirkt bei Hunden toxisch und kann zu tödlichen Herzmuskelschäden führen. Weitere mögliche Folgen sind Husten, Atemnot, Verdauungsstörungen, allgemeine Schwäche und Unruhe. Auch wenn das Fruchtfleisch von Avocados nur eine geringere Menge an Persin aufweist, kann der Verzehr zu Problemen führen. Denn der hohe Fettgehalt der Avocadofrucht kann Durchfall oder Erbrechen hervorrufen. Ein verschluckter Avocadokern kann zudem einen Darmverschluss nach sich ziehen. In Bittermandeln ist der Stoff Amygdalin enthalten, das während des Verdauungsprozesses zu Blausäure verstoffwechselt wird. Blausäure kann beim Hund je nach Menge zu einer lebensbedrohlichen Atemnot führen. Birkenzucker siehe „Xylith“ Rohe Bohnen enthalten den Giftstoff Phasin, ein Eiweiss, das rote Blutkörperchen verkleben lässt. Die Höhe der giftigen Dosis ist unbekannt, auftretende Symptome sind Erbrechen und Durchfall. Frisst der Hund Kerne von Steinobst wie Aprikosen, Pflaumen oder Pfirsichen, so kann es durch die darin enthaltene Blausäure beim Zerbeißen der Kerne zum Atemstillstand kommen. Zudem können verschluckte Kerne zu Verletzungen der Darmschleimhaut führen und bei der Aufnahme von großen Mengen kann es zum Darmverschluss kommen. Hühnereier (roh): Rohe Hühnereier sollten im Futternapf tabu sein. Das Eiklar enthält Avidin und Trypsininhibitoren. Beide Stoffe behindern die Verdauung wichtiger Nährstoffe und können so zu Fehlversorgungen des Hundes führen. Kapstachelbeeren (Physalis) zählen wie Kartoffeln und Tomaten zu den Nachtschattengewächsen und sind für den Hund nicht verdaubar. Kartoffeln (roh): In grünen, rohen oder keimenden Kartoffeln befindet sich ein hoher Anteil des natürlichen Gifts Solanin. Dies kann zu Erbrechen, Durchfall und Entzündung der Schleimhaut führen. Kastanien: In der grünen Schale wie auch in der Kastanie selbst finden sich Glykoside, die stark giftig (++) sind und in kleinen Mengen verzehrt zu Schleimhautreizungen im Magen-Darm-Trakt, zerkaut und in hohen Mengen zu Zerstörung der roten Blutkörperchen, Nieren- und Leberbeeinträchtigungen und Störungen des Zentralen Nervensystems führen können. Eine noch größere Gefahr geht jedoch von den durch ganze Kastanien verursachten Darmverschlüssen aus. Koffein: Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke sind für Hunde hochgradig giftig. Da Koffein von Hunden nicht verstoffwechselt werden kann, bleibt der Giftstoff lange Zeit im Blut der Hunde. Herzrhythmusstörungen, Nierenprobleme oder neurologische Schäden können die Folge sein. Kohl: Die Fütterung von rohem Kohl kann beim Hund zu Blähungen und Bauchkrämpfen führen, da die enthaltenen Disaccharide nur schwer verdaulich sind. Knochen: Generell sollte die Gabe von Knochen vermieden werden. Vor allem Röhrenknochen von Huhn und Wild sowie gekochte Knochen stellen wegen der Splittergefahr ein besonders hohes Risiko dar. Zudem können Hunde eine Verstopfung erleiden, was im schlimmsten Fall einen Magen-Darm-Verschluss zur Folge haben kann. Harte Knochen können zu Verletzungen an Zähnen, Maul oder Speiseröhre führen. Kürbis, siehe „Zucchini“ Leber: Die Leber liefert Vitamin A, und ist somit eine natürliche Nährstoffquelle. Eine Zufuhr in kleinen Mengen ist unbedenklich. Bei einer bedarfsüberschreitenden Fütterung von Leber oder Lebertran kann jedoch eine Überversorgung auftreten. Symptome hierfür können Hautprobleme, Fellverlust, Knochenveränderungen, Muskelkoordinationsstörungen und Erbrechen sein. Linsen (roh): Rohe Hülsenfrüchte (also ungekochte Bohnen, Linsen etc.) sind sowohl für uns Menschen als auch für unsere Vierbeiner schädlich. Sie enthalten den Stoff Phasin. Die Symptome können von Erbrechen bis hin zu Bauchkrämpfen, blutigem Durchfall oder Fieber reichen. Auch bei gekochten Hülsenfrüchten sollte man nur kleine Mengen füttern. Macadamia-Nüsse: Es ist nicht bekannt, warum Macadamia-Nüsse für Hunde und Katzen in grösseren Mengen klinische Symptome verursachen. Zu den Symptomen gehören Lethargie, Schwäche der Hinterbeine, Stand- und Gangunsicherheiten, Muskelzittern, erhöhte Körpertemperatur und Erbrechen. Milch und Sahne: Ähnlich wie beim Menschen vertragen Hunde, je älter sie werden, Laktose immer schlechter, da die Aktivität des Enzyms Laktase, das für die Spaltung des in Milcherzeugnissen enthaltenen Milchzuckers (Laktose) verantwortlich ist, mit zunehmendem Alter sinkt. Aufgenommene Laktose wird somit nicht verdaut und gelangt in den Dickdarm, Fehlgärungen und Verdauungsprobleme sind die Folge. Eine Tagesmenge von max. 20 ml pro kg Körpergewicht gilt als verträglich, bei Kondensmilch nicht mehr als 10 ml pro kg Körpergewicht. Andere Milchprodukte wie Joghurt oder Quark werden hingegen auch bei Magenproblemen eingesetzt, sind jedoch auch nur in begrenzten Mengen gesundheitsförderlich. Muskatnuss enthält die Halluzinogene Elemicin, Myristicin, und Safrol, die auch beim Hund Rauschzustände erzeugen können. Eine kritische Dosis ist nicht belegt, es können Symptome wie Übelkeit, Schwäche, Muskelzittern, Orientierungslosigkeit, Krämpfe und Tod des Tieres auftreten. Paprika (roh) zählt zu den Nachtschattengewächsen wie Tomaten und Auberginen und enthalten Solanin. Diese chemische Verbindung ist für Hunde stark giftig (++). Während des Reifungsprozesses nimmt die Solanin-Konzentration jedoch ab. Sehr reife oder gekochte Stücke rote Paprika können Sie dem Hund in kleinen Mengen zwischendurch verfüttern, grüne Paprika haben allerdings gar nichts im Napf zu suchen. Knabbert Ihr Hund größere Mengen oder frische Paprika, reizt das Solanin die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes und es kommt zu Durchfall. Das Gift wird schließlich im Darm aufgenommen und kann die roten Blutkörperchen zerstören, sowie hemmend auf das Nervensystem wirken. Folgen können Schwierigkeiten mit der Atmung, Lähmungen und Herzstillstand sein. Rhabarber enthält Oxalat (schwach giftig (+)). Dies kann bei übermäßigem Verzehr lokale Reizungen des Magen-Darm-Traktes, Nierenschädigung, Übelkeit, Erbrechen, schweren, blutigen Durchfall und krampfartige Anfälle auslösen. Schweinefleisch (roh): Ungekochtes oder schlecht gegartes Schweinefleisch kann mit dem Aujetzky-Virus infiziert sein, mit tödlichen Folgen für den Hund nicht aber für den Menschen. Auch Mettwurst und Schinken sind in diesem Sinne Risiko-Nahrungsmittel für den Hund, da es sich dabei um Rohwürste handelt, die nicht gegart werden. Symptome sind Juckreiz, Erbrechen, Unruhe, Appetitlosigkeit und Fieber. 24 bis 36 Stunden nach dem ersten Auftreten der Symptome kann der Tod eintreten. Schokolade enthält unterschiedliche Mengen an Kakao und damit Theobromin (giftig +). Das Alkaloid wirkt auf den Menschen ähnlich wie Koffein, Hunde können es allerdings nicht aufspalten und verwerten. Nehmen sie kakaohaltige Nahrungsmittel auf, sind Kreislaufbeschwerden, Verdauungsprobleme und Zittern die Folge. Die tödliche Dosis Theobromin liegt zwischen 100 und 300 mg/kg Körpergewicht. Als Faustregel gilt: Je dunkler die Schokolade, desto mehr Theobromin ist enthalten und desto gefährlicher ist der Konsum für den Hund. Weiße Schokolade enthält also so gut wie kein Theobromin (0,009 mg/g), Bitterschokolade hingegen bis zu 16 mg/g. Durch den Verzehr einer 100 g-Tafel Bitterschokolade sind kleinere Hunderassen schon lebensbedrohlich gefährdet. Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Kreislaufstörungen, Störungen des Zentralen Nervensystems und Bewusstseinsstörungen. Sternfrucht (Karambole): Die Sternfrucht ist für Hunde mit Niereninsuffizienz nicht geeignet. Teilweise wurde nach dem Verzehr sogar eine Einschränkung der Herztätigkeit beobachtet. Tomaten (grüne Stellen) gehören zu den Nachtschattengewächsen und enthalten den Giftstoff Solanin. Nur reife, rote Tomaten dürfen dem Hund verfüttert werden. Das Gift steckt in den grünen Stellen. Auch Walnüsse sind für Hunde nur bedingt geeignet: Unreife oder ungeschälte Walnüsse können mit dem giftigen Pilz Penicillium crustosum befallen sein. Dieser ist meist nicht sichtbar und bildet Roquefortin C. Dabei handelt es sich um ein Gift, das mit Strychnin vergleichbar ist. Daher nur reife und geschälte Walnüsse füttern. Weintrauben und Rosinen sollten nicht verfüttert werden, denn sie sind stark giftig (++). Nach dem Verzehr der süßen Früchte können Hunde mit Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfen und Zittern reagieren. Bei einer hohen Dosierung kann die Aufnahme ein Nierenversagen verursachen und sogar tödlich verlaufen. Rosinen sind giftiger als Weintrauben, weil sie den toxischen Stoff konzentrierter enthalten. Es ist jedoch wissenschaftlich weder nachgewiesen, welcher Stoff die Ursache für das Nierenversagen bei Hunden ist, noch welche Menge an Rosinen tödlich sind. Schätzungen nach können 11,6 g Weintrauben pro kg Körpergewicht lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. Xylit/Xylitol/ Birkenzucker/E 967: Der Zuckerersatzstoff Xylit, der ua. in zuckerfreien Kaugummis oder Bonbons zu finden ist, führt bei Hunden zu einer massiven Insulinausschüttung und unbehandelt zu Unterzuckerung und zum Tod. Es wird über die Schleimhäute aufgenommen. Erste Symptome der Unterzuckerung treten bereits innerhalb von 10 Minuten auf und äußern sich durch Erbrechen, Apathie, Koordinationsstörungen und Krampfanfälle. Hat der Hund Xylit, Xylitol, Birkenzucker oder einen anderen Ersatzstoff gefressen, sollte als erste Hilfe Zuckerwasser, Traubenzucker oder Honig gegeben werden, um den Weg zum Tierarzt zu überbrücken. Im Verlauf der Vergiftung durch Zuckerersatzstoffe kommt es zu einer Leberschädigung, die oft in akutem Leberversagen endet. Dadurch wird die Blutgerinnung so gestört, dass Blut oder Gerinnungsfaktoren transfundiert werden müssen. Erfolgen diese Maßnahmen nicht oder verzögert, kommt es zu innerem Verbluten des Hundes. Zucchini: Kürbisse, Zucchini und Gurken gehören zu den Kürbisgewächsen, den sogenannten Cucurbitaceae. Kürbisgewächse können die giftigen Cucurbitacine enthalten, das sind Bitterstoffe, die eigentlich nur noch in Wild- und Zierkürbissen vorkommen. Kommt das Gemüse aus dem Handel, sind diese Bitterstoffe in der Regel weggezüchtet. Vorsicht ist daher vor allem bei Gemüse aus eigenem Anbau geboten, vor allem wenn man Zierkürbisse im Garten anbaut oder Zucchinis nicht jedes Jahr neu aussät. Bei Aufnahme der Bitterstoffe kommt es beim Mensch wie beim Hund vor allem zu gastrointestinalen Symptomen wie Erbrechen, Speichelfluss und Durchfall bis hin zu Benommenheit und Schock. Zwiebeln und Knoblauch: Zwiebelgewächse wie Lauch, Zwiebeln, Knoblauch und Bärlauch haben ebenfalls eine giftige (+) bis stark giftige (++) Wirkung. Sie enthalten Schwefelverbindungen, die zu lokalen Schleimhautreizungen führen und damit Durchfall und Erbrechen auslösen können. Zu der Hauptwirkung gehört jedoch das Zerstören der roten Blutkörperchen. Tritt dies ein, erleiden Hunde eine lebensbedrohliche Blutarmut. Die Toxine werden durch Kochen, Trocknen und industrielles Verarbeiten nicht zerstört. Die Verwendung von Präparaten auf Knoblauch-Basis zur Bekämpfung von Parasiten ist also nicht zu empfehlen. 5 g Knoblauch je kg Körpergewicht reichen aus, um beim Hund eine Vergiftung hervorzurufen. Diese Menge entspricht etwa zwei frischen Knoblauchzehen.




Giftige Zimmerpflanzen für Katzen und Hunde


Glücklicherweise sind Katzen wählerisch und fressen normalerweise keine Zimmerpflanzen. Sind sie aber jung oder ist ihnen langweilig, weil sie reine Wohnungskatzen sind, kauen sie auch einmal auf einer Zimmerpflanze herum. Auch junge oder nimmersatte Hunde sollten von giftigen Zimmerpflanzen ferngehalten werden. Stellen Sie also sicher, dass Sie folgende Pflanzen möglichst nicht oder nur gut gesichert im Haus haben und sorgen Sie für ausreichend Ablenkung und geeignetes Spielzeug für Ihr Tier. Giftige Zimmerpflanzen:

  • Agave
  • Alpenveilchen (Cyclamen)
  • Amaryllis
  • Aphelandra
  • Aralie
  • Azalee
  • Birkenfeige (Ficus benjamina)
  • Buntblatt (Caladium)
  • Calla (Zantedescia)
  • Chili (Capsicum frutescens)
  • Christusdorn (Euphorbia milii)
  • Chrysanthemen
  • Clivie
  • Codiaeum
  • Dieffenbachien
  • Drachenbäume (Dracaena)
  • Efeu, Gemeiner Efeu
  • Efeutute (Epipremnum aureum)
  • Einblatt (Spathiphyllum)
  • Elefantenbaum
  • Farne
  • Fensterblatt (Monstera)
  • Flamingoblume (Anthurium)
  • Greiskräuter (Senecio)
  • Grünlilie (Chlorophytum comosum)
  • Gummibaum (Ficus elastica)
  • Herzblatt-Pflanze (Hoya kerrii)
  • Hyacinthen
  • Hypoestes phyllostachya
  • Korallenstrauch (Solanum capsicastrum, Solanum pseudocapsicum)
  • Milchsterne (Ornithogalum)
  • Oleander (Nerium oleander)
  • Orangenbaum
  • Palmfarn (Cycas revoluta)
  • Pfeilblätter (Alocasia)
  • Philodendron
  • Prachtlilie (Lilium speciosum)
  • Ruhmeskrone (Gloriosa)
  • Schefflera (Strahlenaralie)
  • Stechpalmen (Ilex)
  • Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)
  • Weißbeerige Mistel oder Mistelzweige (Viscum)
  • Wunderbaum (Ricinus)
  • Wüstenrose (Adenium obesum)




Giftige Pflanzen im Garten und am Wegesrand


Nagt Ihr Hund an giftigen Pflanzen am Wegesrand, kann dies gefährlich werden.
Mit Rhododendron sollten Hunde z.B. besser nicht in Kontakt kommen: Sowohl die Blätter als auch die Blüten sind besonders giftig und führen zu Krämpfen, Durchfall und Pulsrasen.

Auch Holszspäne, die in vielen Beeten liegen, können äußerst gefährlich sein. Denn sie sind häufig mit Rizinus getränkt, das im Gegensatz zu uns Menschen für den Hund sehr stark giftig ist. Es führt bei Aufnahme zu Speichelfluss durch Reizung der Schleimhäute, zu Magen- und Darmentzündungen mit teils starkem Durchfall, Schwindel, Krämpfen, Nieren- und Leberschädigung bis hin zum Zerfall der roten Blutkörperchen.
Von welchen Pflanzen Sie Ihren Hund außerdem fernhalten sollten, erfahren Sie in der folgenden Tabelle: Giftige Gartenpflanzen:

  • Adonisröschen
  • Akelei
  • Begonie
  • Berberitze
  • Besenginster
  • Blauregen
  • Buchsbaum
  • Christrose
  • Chrysantheme
  • Clematis
  • Efeu
  • Eibe
  • Eisenhut
  • Farne
  • Fingerhut
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Holunder
  • Hortensie
  • Hyazinthe
  • Kirschlorbeer
  • Klatschmohn
  • Krokus
  • Lebensbaum
  • Liguster
  • Lupine
  • Maiglöckchen
  • Narzissen
  • Oleander
  • Pfaffenhütchen
  • Primel
  • Rhododendron
  • Rittersporn
  • Robinie
  • Scheinzypresse
  • Schlafmohn
  • Schneeglöckchen
  • Seidelbast
  • Tollkirsche
  • Windröschen
  • Wurmfarn